Hochschule München — Fakultät für Design

His­to­ri­scher Bestand, neu gedacht

Das ehe­ma­lige Zeug­haus an der Loth­straße wurde 1866 errichtet und zählt zu den prä­genden his­to­ri­schen Gebäuden auf dem Campus der Hoch­schule Mün­chen. Für die neue Nut­zung als Fakultät für Design wurde der denk­mal­ge­schützte Bestand von Staab Archi­tekten umfas­send saniert, umge­baut und erweitert.
Standort
Mün­chen
Archi­tek­tur­büro
Staab Archi­tekten, Berlin
Nut­zung
Bil­dung

Die 2018 fer­tig­ge­stellte Neu­ord­nung ver­bindet die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz mit zeit­ge­mäßen Räumen für Lehre, Kom­mu­ni­ka­tion und krea­tives Arbeiten. Stu­dios, Werk­stätten und wei­tere Arbeits­be­reiche stellen dabei unter­schied­liche Anfor­de­rungen an Nut­zung und Tageslicht.

Eine beson­dere Auf­gabe bestand darin, den innen­lie­genden Sonnen- und Blend­schutz in die cha­rak­te­ris­ti­schen his­to­ri­schen Fenster und die zurück­hal­tende Gestal­tung der neuen Innen­räume zu integrieren.

 

Zum Ein­satz kamen R‑80 Rol­lo­sys­teme von Durach. Die Anlagen wurden direkt an den Fens­tern ange­ordnet und treten durch ihre redu­zierte Gestal­tung optisch in den Hin­ter­grund. Als Behang wurde Ver­osol Ori­gi­nals 849 eingesetzt.

Ergänzt wird die Lösung durch Elek­tro­zug­schienen Glydea P‑595. Die raum­hohen Vor­hänge über­nehmen dabei nicht nur eine funk­tio­nale Auf­gabe. Sie werden zum gestal­te­ri­schen Bestand­teil des Innen­raums und fil­tern das ein­fal­lende Tageslicht.

So ver­binden sich his­to­ri­sche Archi­tektur, Tages­licht und tex­tile Lösungen zu einem zurück­hal­tenden Gesamtkonzept.